In ihren "Bekenntnissen" > bezeichnet Nina Hagen die satanische, dunkle Kraft in der Schöpfung als den "Großen Durcheinanderbringer", der versucht, uns zu verwirren und unser Bewusstsein von der Verbindung mit Gott als unserem Ursprung abzutrennen. Sein Ziel: Zerstörung. Er braucht die Kooperation des Menschen und bietet ihm dazu Verlockungen mit hypnotischer Wirkung an.
Ungeschminkt (;-) und mit großer Unmittelbarkeit schildert Nina Hagen die Stationen ihres Lebens und ihre Suche nach Gott als wichtigen Teil des Weges (für mich sind dies die spannenden Teile). Und natürlich begegnet auch ihr der "Große Durcheinanderbringer". Nach ausgiebigen Drogenerfahrungen, die in gefährliche Sackgassen führen, verwechselt sie den Heiligen Babaji, den Paramahansa Yogananda in seiner "Autobiographie eines Yogi" > schildert, mit einem Unheiligen Babaji, landet in dessen Ashram und spürt die Kraft dunkler Magie.
Als Beschützer und Retter erlebt sie Jesus Christus, zu dem sie zeit ihres Lebens eine lebendige Beziehung aufrecht erhalten hat, lässt sich taufen und ist in ihrer Kirche zufrieden - obwohl es auch dort genügend Material für den "Großen Durcheinanderbringer" gibt ...
Paramahansa Yogananda > bemerkte einmal, für ihn gebe es nur zwei Arten von Menschen: diejenigen, die Gott suchen und die bewusste Verbindung mit Ihm ersehnen, und diejenigen, die es nicht tun. Diese Trennlinie zieht sich quer durch alle Glaubensrichtungen und Weltanschauungen. Folgen wir dieser Unterscheidung, macht es keinen Sinn, eine Religion für "besser" zu erklären als andere.
27.06.: "Es kann nur Einen geben" >







