Kürzlich überreichten Vertreter des "Gideon Bundes" > das 20millionste Exemplar ihrer unverkäuflichen "Gideon-Bibel" (Neues Testament, Psalter, Sprüche Salomos) an Bundestagspräsident Norbert Lammert. Vor vier Jahren hatten sie das 16millionste Exemplar unserem damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler geschenkt, der bei dieser Gelegenheit bekannte: "Wann immer ich in ein Hotel komme, sehe ich nach, ob sich im Nachtschrank auch eine Bibel befindet."
Verleger Norman Rentrop > (bekannt geworden vor allem durch den von ihm gegründeten "Verlag für die Deutsche Wirtschaft") berichtet, dass ihn eine Gideon-Bibel, die in einem Hotel auslag, zum regelmäßigen Bibellesen angeregt habe. Dadurch beeinflusst, habe er 2002 den ersten christlichen Fernsehsender, Bibel TV > , ins Leben gerufen.
Quelle: idea Spektrum 17/2010 >
Eine kleine Gideon-Bibel habe ich auch einmal geschenkt bekommen, im Taschenformat und basierend auf der überarbeiteten Luther-Übersetzung von 1984. Unter dem Stichwort "So findet man Hilfe" enthält sie ganz vorn eine Zusammenstellung von Stichworten zu Fragen, die sich im Zusammenhang mit unserem Thema des "gelingenden Lebens" jeder einmal stellt. Diese kleine Konkordanz > verweist auf prägnante, unmissverständliche Aussagen, die zum Nachdenken oder Meditieren einladen - oder dazu, den größeren Textzusammenhang zu erforschen. Und festzustellen: Alles ist schon einmal da gewesen, in Ereignissen und Herausforderungen der heutigen Zeit lassen sich Muster erkennen, die in biblischen Geschichten bereits beschrieben sind > .
Ein erstaunliches Werk ist dieses "Buch der Bücher". Es besteht aus 66 Einzelbüchern, die in etwa 1600 Jahren von 40 verschiedenen Autoren geschrieben wurden. "Es ist einzigartig, dass 1600 Jahre lang völlig einheitlich über Gott, Mensch, Sünde, Satan, Welt, Jesus Christus und den Heiligen Geist gelehrt wird. Das lässt sich nur so erklären, dass es eigentlich nur einen ´Verfasser´beziehungsweise ´Herausgeber´der Bibel gibt, nämlich den Heiligen Geist", schreibt Thomas Treib in "reflexionen" 2 / 2010 > .
Die Bibel bleibt das meist übersetzte Buch der Welt, berichtet "idea Spektrum" > in seiner Ausgabe 18/2010: Teile der Heiligen Schrift lägen mittlerweile in 2.508 von den insgesamt 6.900 Sprachen vor, die es insgesamt auf der Erde geben solle.
Das alte Werk ist aktuell und lebendiger denn je, startet gerade wieder einmal durch, zum Beispiel mit einer Reihe neuer Übersetzungen ins Deutsche. Vielleicht ist Ihnen noch die 1912 erschienene Version des Luther-Textes im Ohr > . Die heute verwendete Fassung von 1984 finden Sie hier > , gemeinsam mit einer Reihe weiterer Übersetzungen, die Sie online direkt miteinander vergleichen können.
Zu den modernen Übersetzungen gehören "bibel.heute" von Karl-Heinz Vanheiden > und "das.buch" von Roland Werner > .
Auslegungen und Kommentare finden Sie in den sog. Studienbibeln, z.b. online auf "bibelkommentare.de" > . Zu den verbreitetsten in Deutschland gehört die umfangreiche "Wuppertaler Studienbibel" > die mittlerweile vollständig erschienen und als Paket im SCM-Shop > erhältlich ist. Ein buntes Online-Portal, auf dem Sie die Bibel auch selbst kommentieren können, finden Sie hier > , ein weiteres Portal mit Informationen und Links rund um die Bibel ist bibelindex.de > .
Der Kategorie "umstritten" zuzuordnen sind beispielsweise die "Bibel in gerechter Sprache" > und die "Volxbibel - ein Open Source Projekt, an dem auch Sie zur Mitarbeit eingeladen sind, wenn Sie Freude an derber Sprache haben > .
Eine religionsübergreifende Auslegung des Neuen Testaments und die im Evangelium verborgene universelle Wahrheit erschließt Paramahansa Yogananda mit seinem Werk: "The Second Coming of Christ" > ; Auszüge in deutscher Sprache sind unter dem Titel "Der Yoga Jesu" > zusammengestellt.







