Die Bhagavad Gita > schildert anhand der historischen Schlacht auf dem Feld von Kurukshetra in symbolischer Weise den täglichen Kampf zwischen Spiritualität und Selbstsucht, wie er sich Tag für Tag in jedem von uns abspielt. Angehörige verschiedener Clans derselben Familie (Entscheidungs- und Handlungsmuster) kämpfen um die Herrschaft über das Reich (des Bewusstseins oder des persönlichen Lebens). Es gibt eine Vielzahl familiärer Bindungen und Vertrautheiten über die feindlichen Linien hinweg, die den entschlossenen Kampf schwer machen.
Als Führer stehen sich Arjuna als Inbegriff des geistigen Suchers und Duryodhana als Verkörperung des Menschen, der sein Glück durch weltliche Macht, materiellen Reichtum und sinnliche Erfahrungen sucht, gegenüber. Es erweist sich als unmöglich, in Verhandlungen einen tragfähigen Kompromiss zu schließen. Beide Anführer suchen schließlich Bhagavan Krischna auf, eine Verkörperung Gottes in der weltlichen Rolle eines Königs. Alle sind miteinander verwandt, und Krischna bietet beiden Unterstützung an.
Krischna lässt ihnen die Wahl: einem von beiden werde er seine mächtige Armee zur Verfügung stellen, dem anderen - als Wagenlenker, der in den Kampf selbst nicht eingreift - seinen göttlich inspirierten Rat. Duryodhana wählt die Armee ...
Wer wird den Kampf gewinnen und die Herrschaft über das Reich übernehmen?
Vollständiger Text in neuer Übersetzung
mit ausführlicher Erläuterung von Paramahansa Yogananda >







