In seinen Yoga Sutren - dt: "Die Wurzeln des Yoga" - erläutert Patanjali > Yoga als umfassenden Weg, das Leben schrittweise zu vergeistigen und das Bewusstsein bis zur Vereinigung der Seele mit GOTT zu erweitern.
1. Yama: Sittliches Verhalten. Was man unterlassen sollte. Führt zusammen mit Niyama zu Selbstbeherrschung und geistiger Ruhe;
2. Niyama: Reinheit des Körpers und des Geistes, Zufriedenheit in allen Lebenslagen, Innenschau (Kontemplation) und Hingabe an Gott;
3. Asana: Beherrschung des Körpers, so dass man ohne Ermüdung, ohne geistige oder körperliche Unruhe eine korrekte Meditationshaltung mit aufrechter Wirbelsäule einnehmen und darin verweilen kann;
4. Pranayama: Techniken zur Beherrschung der Lebenskraft, die Herz und Atem beruhigen und den Geist von den Ablenkungen der Sinne befreien;
5. Pratyahara: Die Fähigkeit zu vollständiger geistiger Verinnerlichung und Stille, die sich durch das Zurückziehen des Geistes von den Sinnen ergibt;
6. Dharana: Die Fähigkeit, den verinnerlichten Geist ganz auf einen Aspekt Gottes zu konzentrieren, durch den Er sich der nach innen gerichteten Wahrnehmung des Gottsuchers offenbart;
7. Dhyana: Meditation, die durch intensive Konzentration (Dharana) vertieft ist und eine Vorstellung vermittelt von der unermesslichen Weite Gottes sowie von Seinen Eigenschaften, die sich in der endlosen Ausdehnung des Kosmischen Bewusstseins manifestieren;
8. Samadhi: Vereinigung mit Gott - die vollständige Erkenntnis, dass die Seele eins ist mit dem GEIST.
Verbindungen zwischen Christentum und Yoga
erläutert Paramahansa Yogananda >
in "Der Yoga Jesu" > .







