Kürzlich stand ich am Fahrkartenautomaten, um ein Ticket für die U-Bahn zu lösen. Ein Fahrgast kam vom Bahnsteig herunter, lächelte mich freundlich an und sagte: "Möchten Sie meine Tageskarte übernehmen? Ich brauche sie nicht mehr, und ich schenke sie Ihnen." Ich lächelte zurück und fühlte - Freude. Die stand mir dann ins Gesicht geschrieben, und zauberte den Menschen, die mir in diesem Moment begegneten, ein Lächeln ins Gesicht - ganz von selbst und ohne dass es jemanden etwas kostete.
"Menschen sind Rückstrahler", sagt Georg Fasold, Begründer der "Winne:two Initiative Leistungslust" >, "strahle sie an, und sie strahlen zurück." Damit beginnt er schon morgens beim Brötchenholen, und so besteht weder für ihn noch für alle, die im Laden sind, während er einkauft, die Gefahr, den Tag mit schlechter Laune zu beginnen. "Wertschöpfung durch Wertschätzung" lautet sein Motto als Unternehmensberater, und er ist fest davon überzeugt: der Ausdruck von Wertschätzung kann mit einem vom Herzen kommenden Lächeln beginnen.
Paramahansa Yogananda hielt seinen Vortrag "Be A Smile Millionaire" > erstmals während der wirtschaftlichen Depression in den 1920er Jahren, weil er wusste, wie viel positive Energie bereits in einem Lächeln steckt - in einem Lächeln, das man gibt, und in einem Lächeln, das man bekommt. Wer sich von der Freude eines aufrichtigen Lächelns erfüllen lässt, fühlt sich in diesem Augenblick reich und lebendig, hat mehr Energie und kommt auf bessere Ideen. Experimentieren Sie einmal damit.Einen Schritt weiter geht die Idee "Kette der Freundlichkeiten": Ich tue Ihnen einen Gefallen, und Sie brauchen mir nichts zurückzugeben. Wenn Sie mitspielen möchten, tun Sie anschließend einem anderen Menschen (besser: zwei anderen Menschen) einen Gefallen, und wenn Sie nach der erwünschten Gegenleistung gefragt werden, erklären Sie die Idee. In einer Kettenreaktion heben wir damit die Lebensqualität vieler Menschen an. Welche Kreise kann das ziehen? Wer weiß ... Irgendwann kommt die Welle möglicherweise mit voller Kraft zu uns zurück. "Es ist unmöglich zu wissen, was möglich ist", weiß Frances Moore Lappé und empfiehlt: "Packen wir´s an" > , im Kleinen wie im Großen.







