Sie ist Vertriebsleiterin für eine bundesweit angebotene Produktlinie innerhalb eines großen Konzerns. Das gute Gehalt und das gesellschaftliche Ansehen wiegen den Verlust an Lebensqualität nicht auf, den sie täglich erfährt: sie empfindet chronischen Stress, schläft nicht gut und sieht ihre Gesundheit auf absehbare Zeit als gefährdet an.
Im meditativen Teil des Coachings erfährt sie unmittelbar aus dem Körper, wie verkrümmt und gedrückt sie sich innerhalb ihres Jobs fühlt. Als Kern der Belastung erweist sich nicht der Arbeitsdruck, sondern der Mangel an Wertschätzung. Diese Wertschätzung versucht sie innerhalb ihres Teams zu etablieren, spürt aber auch, wie sehr es sie anstrengt, ihre Mitarbeiter von Missachtung und Übergriffen abzuschirmen und ihnen einen werteorientierten Rahmen für ihr Arbeiten zu ermöglichen.
Sie hat das starke Bedürfnis, sich "gerade zu machen"; würde am liebsten eine Stufe auf der Karriereleiter wieder hinabsteigen, um nicht täglich den ganz eisigen Wind im Gesicht zu haben. Dabei fürchtet sie, an Ansehen in der Firma und im Freundeskreis zu verlieren, wenn sie auch nur ganz vorsichtig äußert, nicht weiter aufsteigen zu wollen.
Nachdem sie Klarheit über den Kern ihres Problems und ihren Lösungswunsch erzielt hat, visualisiert sie ihn täglich. Und dann hilft ihr das Leben: im Unternehmen wird oberhalb ihrer Position eine neue Hierarchie-Ebene eingezogen: sie behält ihren Status und bekommt trotzdem die gewünschte Abschirmung nach oben - und zusätzlich noch eine Gehaltserhöhung.







